Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
VisualZuerst Akademie & Bildungs- und Beratungsunternehmen Siegfried Bachmayer e.U.
handelnd unter der Marke „VisualZuerst Akademie“
Sitz: 4030 Linz
Firmenbuchnummer: FN 667218 d
UID-Nummer: ATU82987706
E-Mail: hallo@visuellzuerst.com
(nachfolgend „Anbieter“)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über digitale Bildungsangebote, Online-Kurse, Webinare, E-Books sowie digitale Dienstleistungen, die zwischen der
VisualZuerst Akademie & Bildungs- und Beratungsunternehmen Siegfried Bachmayer e.U. (nachfolgend „Anbieter“)
und dem jeweiligen Kunden geschlossen werden.
Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung.
2. Vertragsgegenstand
Der Anbieter bietet digitale Bildungsleistungen in Form von:
Online-Kursen
Live-Webinaren
aufgezeichneten Kursinhalten
E-Books
digitalen Dienstleistungen
Beratungsleistungen
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
Ein bestimmter Lernerfolg wird nicht geschuldet.
3. Vertragsabschluss
Vertragssprache ist Deutsch.
Die Darstellung der Angebote auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
Mit Abschluss des Bestellvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
Der Vertrag kommt mit Bestätigung durch den Anbieter oder Bereitstellung des Zugangs zustande.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise.
Die Zahlung ist unmittelbar bei Vertragsschluss fällig. Der Zugang zu digitalen Inhalten erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang.
Eine Ratenzahlung wird derzeit nicht angeboten.
Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsdienstleister (z. B. Stripe oder Mollie).
Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, den Zugang zu digitalen Inhalten bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.
Bei Verbrauchern innerhalb der Europäischen Union erfolgt die Umsatzbesteuerung gemäß den jeweils geltenden umsatzsteuerrechtlichen Vorschriften des Wohnsitzstaates des Verbrauchers.
5. Leistungsumfang und Zugangsberechtigung
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für den Zugang zu digitalen Inhalten zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Dies umfasst insbesondere eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät sowie aktuelle Software und Browser. Der Anbieter haftet nicht für Einschränkungen oder Ausfälle, die auf unzureichende technische Ausstattung des Kunden zurückzuführen sind.
Der Zugang zu digitalen Kursen, Webinaren oder sonstigen Online-Inhalten erfolgt ausschließlich für den jeweils gebuchten Zeitraum.
Die konkrete Zugriffsdauer ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
Nach Ablauf des vereinbarten Zeitraums erlischt der Zugang automatisch, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
Ein dauerhafter Zugriff wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
6. Nutzungsrechte an Inhalten
Sämtliche bereitgestellten Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht ausschließlich zur eigenen privaten Nutzung.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung oder gewerbliche Nutzung ist untersagt.
7. Aufzeichnungen von Online-Veranstaltungen und Live-Formate
Online-Veranstaltungen können aufgezeichnet werden.
Die Aufzeichnung betrifft ausschließlich die Lehrenden. Eine gezielte Aufzeichnung von Teilnehmern erfolgt nicht.
Sofern Teilnehmerbeiträge aufgezeichnet werden, erfolgt dies ausschließlich auf Grundlage einer vorherigen ausdrücklichen Einwilligung.
Teilnehmer können freiwillig schriftlich zustimmen oder einer Erfassung eigener Beiträge widersprechen.
Aufzeichnungen können:
kursintern bereitgestellt werden,
als digitale Bildungsprodukte weiterverwendet werden,
in bearbeiteter Form für Informations- und Marketingzwecke eingesetzt werden.
Vor einer Veröffentlichung wird sichergestellt, dass keine personenbezogenen Daten von Teilnehmern enthalten sind.
Die Nutzungsrechte an den Lehrinhalten liegen bei der VisualZuerst Akademie & Bildungs- und Beratungsunternehmen Siegfried Bachmayer e.U., unabhängig vom arbeitsrechtlichen Status der Lehrenden.
8. Widerrufsrecht für Verbraucher (B2C)
Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes steht grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss bei digitalen Inhalten.
8.1. Ausübung
Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Verbraucher den Anbieter VisualZuerst Akademie & Bildungs- und Beratungsunternehmen Siegfried Bachmayer e.U. unter hallo@visuellzuerst.com mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Der Verbraucher kann dafür das unten angeführte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Frist abgesendet wird.
Der Anbieter bestätigt den Eingang eines Widerrufs unverzüglich per E-Mail.
8.2. Folgen
Wenn der Verbraucher diesen Vertrag widerruft, werden alle Zahlungen, die der Anbieter vom Verbraucher erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückgezahlt, an dem die Mitteilung über den Widerruf eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde.
8.3. Vorzeitiges Erlöschen
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn
der Verbraucher ausdrücklich zustimmt, dass mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und
der Verbraucher bestätigt, zur Kenntnis genommen zu haben, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert.
Die Freischaltung digitaler Inhalte erfolgt erst nach entsprechender Zustimmung.
8.4. Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück:
An:
VisualZuerst Akademie & Bildungs- und Beratungsunternehmen Siegfried Bachmayer e.U.
hallo@visuellzuerst.com
Hiermit widerrufe(n) ich/wir(*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden digitalen Inhalte / die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
Bestellt am Datum / erhalten am Datum
Artikelbezeichnung
Name des/der Verbraucher(s)
wenn ggf. Kundennummer angeben
E-Mail-Adresse
Anschrift des/der Verbraucher(s)
Datum / Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier)
(*) Unzutreffendes streichen.
9. Kein Widerrufsrecht für Unternehmer (B2B)
Unternehmern im Sinne des UGB steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
10. Termin- und No-Show-Regelung
Gebuchte Termine (z. B. Beratungen, Coachings, Einzelsessions) sind verbindlich.
Eine kostenfreie Stornierung ist bis 48 Stunden vor Terminbeginn möglich.
Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar fällig, sofern kein wichtiger Grund vorliegt.
Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus wichtigen Gründen zu verschieben. Bereits geleistete Zahlungen bleiben in diesem Fall gültig.
Ein Anspruch auf Ersatztermin besteht grundsätzlich nicht.
Bei Vorliegen eines nachweislich unvorhersehbaren und unabwendbaren Ereignisses (z. B. plötzliche schwere Erkrankung, Unfall, höhere Gewalt) kann der Anbieter nach sachlicher Prüfung einen Ersatztermin anbieten.
11. Laufzeit und Kündigung bei fortlaufenden Verträgen
Bei Angeboten mit fortlaufender Leistungserbringung (z. B. Content-Membership, betreute Community, Programme mit regelmäßigen Live-Calls) gelten folgende Regelungen:
11.1. Vertragslaufzeit
Sofern eine Mindestlaufzeit vereinbart ist und nichts anderes ausdrücklich geregelt wurde, verlängert sich der Vertrag nach Ablauf automatisch auf unbestimmte Zeit, sofern keine Kündigung erfolgt.
11.2. Kündigungsfrist
Bei unbefristeten Verträgen:
Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
Bei Mindestlaufzeit:
Eine ordentliche Kündigung ist erstmals zum Ende der vereinbarten Mindestlaufzeit möglich. Danach gilt die oben genannte Kündigungsfrist.
11.3. Vorzeitige Vertragsbeendigung
Eine ordentliche vorzeitige Beendigung ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
schwerwiegender Vertragsverletzung
nachhaltiger Störung des Community-Rahmens
gesetzlicher Unzulässigkeit der Leistungserbringung
Im Falle einer berechtigten außerordentlichen Kündigung durch den Kunden aus wichtigem Grund erfolgt eine anteilige Abrechnung.
11.4. Zugang bei Kündigung
Nach Wirksamwerden der Kündigung endet der Zugang zu sämtlichen digitalen Inhalten und Community-Bereichen automatisch.
Ein Anspruch auf dauerhafte Archivnutzung besteht nicht, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Die jeweilige Laufzeit und etwaige Mindestlaufzeiten ergeben sich aus der Produktbeschreibung im Bestellprozess.
12. Verhaltensregeln und Community-Rahmen
Bei Angeboten mit Community-Bereichen, Gruppenformaten oder interaktiven Plattformen verpflichten sich Teilnehmer zu einem respektvollen und sachlichen Umgang miteinander.
Untersagt sind insbesondere:
beleidigende, diskriminierende oder herabwürdigende Inhalte
rechtswidrige Inhalte
unerlaubte Werbung oder Eigenakquise
Störungen von Live-Formaten oder Gruppenprozessen
Der Anbieter ist berechtigt, Beiträge zu moderieren, zu entfernen oder Teilnehmer bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen vorübergehend oder dauerhaft von Community-Bereichen auszuschließen.
Im Falle eines berechtigten Ausschlusses besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
13. Haftung
Der Anbieter haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbeschränkt.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die angebotenen Inhalte stellen keine Rechts-, Steuer- oder medizinische Beratung dar.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.
14. Höhere Gewalt
Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsstörungen, die auf Ereignisse höherer Gewalt oder sonstige unvorhersehbare, nicht vom Anbieter zu vertretende Umstände zurückzuführen sind.
Als höhere Gewalt gelten insbesondere:
Naturereignisse
behördliche Maßnahmen
Strom- oder Internetausfälle
Serverstörungen
Ausfälle von Drittanbietern oder Plattformdiensten
Streiks oder vergleichbare Ereignisse
Dauert ein solches Ereignis länger an, ist der Anbieter berechtigt, Leistungen angemessen zu verschieben oder – sofern die Leistung dauerhaft unmöglich wird – vom Vertrag zurückzutreten.
Bereits erbrachte Leistungen bleiben unberührt.
15. Gewährleistung bei digitalen Leistungen
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen gemäß §§ 922 ff ABGB sowie den einschlägigen Bestimmungen für digitale Leistungen.
Bei digitalen Inhalten wird Gewähr dafür geleistet, dass diese zum Zeitpunkt der Bereitstellung der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen.
Eine Gewährleistung für individuelle Lernerfolge, wirtschaftliche Erfolge oder bestimmte Ergebnisse wird nicht übernommen.
Verbraucher haben im Falle eines Mangels zunächst Anspruch auf Verbesserung oder Austausch, soweit dies möglich und verhältnismäßig ist.
16. Anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.
Für Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Staates eingeschränkt werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
17. Gerichtsstand
Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters zuständig.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
18. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
19. Änderungen der AGB
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB bei Bedarf anzupassen, insbesondere bei:
Erweiterung oder Umstrukturierung des Leistungsangebots
Änderung gesetzlicher Vorgaben
Anpassung technischer oder organisatorischer Prozesse
Für Verträge, die zum Zeitpunkt der Änderung bereits abgeschlossen wurden, gelten grundsätzlich die AGB in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung.
Bei fortlaufenden Vertragsverhältnissen (z. B. Mitgliedschaften oder Abonnements) können Änderungen wirksam werden, wenn:
die Änderung sachlich gerechtfertigt ist,
der Kunde mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail informiert wird,
und der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung widerspricht.
Im Falle eines Widerspruchs ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis ordentlich zu kündigen.
Die Änderungen dürfen den Kunden nicht unangemessen benachteiligen.
20. EU-Verbraucher-Streitbeilegung (OS-Plattform)
Verbraucher haben die Möglichkeit, Beschwerden an die Online-Streitbeilegungsplattform der Europäischen Kommission zu richten:
https://ec.europa.eu/consumers/odr
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
21. Vertragsübertragung
Der Anbieter ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertragsverhältnis ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen, insbesondere im Rahmen einer Umstrukturierung, Unternehmensnachfolge oder Ausgliederung von Geschäftsbereichen.
Die Übertragung darf für Verbraucher keine Verschlechterung der vertraglichen Rechtsposition bewirken.
Der Kunde ist zur Übertragung seiner Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters berechtigt.
22. Schlussbestimmungen
Nebenabreden, Ergänzungen oder Änderungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
Es bestehen keine mündlichen Nebenabreden.
